www.tfa-fortbildung.de
www.vetion.de
www.tfa-fortbildung.de

Aktuelles


Verpflichtende Schutzfunktionen von Mährobotern gefordert

23.09.2021
Immer mehr GartenbesitzerInnen entscheiden sich für den Kauf eines Mähroboters, der automatisch das Rasenmähen übernimmt. Doch viele Menschen wissen nicht, dass diese für kleinere Wildtiere wie Igel und Bodenbrüter eine tödliche Gefahr darstellen. Gerade preiswertere Geräte erkennen die sich am Boden befindenden Tiere nicht. Da Igel beispielsweise bei drohender Gefahr nicht fliehen, sondern sich zusammenrollen, sind diese besonders gefährdet und werden häufig durch die scharfen Messer schwer verletzt. Der baden-württembergische Landesbeirat für Tierschutz fordert daher, dass Rasenroboter verpflichtend mit Sensoren zur Hindernis-Erkennung, Stopp-Automatik, Ausweich-Mechanismen und einer tiefen Apfelschürze ausgestattet sein müssen. „Der Tierschutzbeirat hat sich in seiner letzten Sitzung intensiv mit der Tierschutzproblematik bei Rasenrobotern auseinandergesetzt. "Aus Sicht des Tierschutzes besteht hier dringender Handlungsbedarf. Wir werden uns daher für verpflichtende Qualitätsstandards und Sicherheitsprüfungen durch die Hersteller vor dem Verkauf der Geräte einsetzen“, sagte Baden-Württembergs Minister für Ernährung, Ländlichen Raum und Verbraucherschutz, Peter Hauk MdL. Mehr über den Patient Igel in der Kleintierpraxis erfahren Tierärztinnen und Tierärzte in der geichnamigen Online- Fortbildung auf Myvetlearn.de. Der E-Learningkurs ist mit 5 ATF- Stunden anerkannt, ein Einstieg ist jederzeit möglich.

Ministerium Baden-Württemberg
Online-Fortbildung Igel auf Myvetlearn.de
Vetion Fokusthema: Igel - Patient in der Tierarztpraxis

Neue Corona-Ursprungstheorie in der Prüfung

23.09.2021
Auch knapp zwei Jahren nach dem ersten Ausbruch ist der Ursprung der Corona-Pandemie nicht abschließend geklärt. Möglich wäre, dass die Pandemie durch einen Laborunfall entstanden ist oder durch eine Übertragung von Wildtieren auf den Menschen in Gang gesetzt wurde. Ein internationales Forscherteam hat nun eine weitere Ursprungstheorie aufgestellt, nachdem sie eine Genomanalyse durchgeführt haben. Demnach könnte das Coronavirus zweimal vom Tier auf den Menschen übergesprungen sein, wie das Fachmagazin "Nature" schreibt. Auf der Grundlage von frühen Virussequenzen von Personen, die sich in verschiedenen Regionen zu Beginn der Pandemie infiziert hatten, haben die ForscherInnen zwei Unterteilungen von großen Linien vorgenommen und die Verwandtschaft der beiden Virusstämme analysiert. „Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass es mindestens zwei Einschleppungen von SARS-CoV-2 in die menschliche Bevölkerung gibt", wird David Robertson, Virologe an der Universität Glasgow, in "Nature" zitiert. Dies könnte beweisen, dass SARS-CoV-2 nicht aus einem Labor "entkommen" ist. Wenn man A und B als zwei getrennte Linien beschreiben könne und das Virus zweimal auf den Menschen gesprungen ist, dann sei so gut wie ausgeschlossen, dass die Pandemie aus dem Labor stammt, erklärt Robert Garry, Virologe an der Tulane University in New Orleans. In diesem Fall ist laut Studie folgendes Szenario denkbar: die Viruslinien A und B finden sich in Menschen, die sich auf verschiedenen Märkten in Wuhan infiziert haben könnten. Das könnte bedeuten, dass mehrere Tiere unterschiedlicher Arten mit einem SARS-CoV-2-Vorläufer als Infektionsquelle in Frage kommen, die dann durch Wuhan transportiert worden sein könnten und Menschen an mindestens zwei Orten infiziert haben. Die Ergebnisse sind vorläufig und müssen in jedem Fall noch von unabhängigen Experten begutachtet werden. Nach Prüfung müssen sie zudem noch durch weitere Analysen bestätigt werden.

t-online

FBN bietet Kindern Unterricht im Stall

22.09.2021
Um auch den Jüngsten in der Bevölkerung die Haltung von Nutztieren nahezubringen, bietet das Forschungsinstitut für Nutztierbiologie (FBN) in Dummerstorf im Rahmen des Projektes ‚Stadt-Land-Stall‘ Kitakindern und Schulklassen ab sofort einen außerschulischen Unterricht an. „Heute haben die Kinder kaum noch einen Bezug zur Landwirtschaft und kennen den Ursprung der Lebensmittel nur aus den Medien“, sagte Projektkoordinatorin Marianne Zenk. „Darum sollen die Schülerinnen und Schüler und Kindergartenkinder ihre gewohnte Lernumgebung verlassen und einen echten Stall besuchen. Hier vor Ort können wir am besten erklären, wie die Tierhaltung funktioniert und auf alle Fragen der Jüngsten eingehen“, so die Agraringenieurin. „Dabei geht es auch um die Wertschätzung der Tiere und der Arbeit in der Landwirtschaft sowie um Aspekte der Nachhaltigkeit und des Klimaschutzes.“ Bei dem Besuch können die Kinder hautnah Schweine im Stall beobachten und im Kuhstall die Rinderhaltung mit allen Sinnen erfahren. Ab sofort können sich Träger von Kindertagesstätten und -gruppen oder Schulen auf der Homepage der Forschungseinrichtung über den Unterricht im Schweine- oder Rinderstall informieren und sich bei Interesse anmelden. „Als neuer außerschulischer Lernort in Mecklenburg- Vorpommern möchten wir über die Tierhaltung und die Herkunft unserer Lebensmittel aufklären“, erklärt FBN-Vorstand Professor Dr. Klaus Wimmers. „Im Rahmen des Projektes ‚Stadt-Land-Stall‘ werden wir Kindern reale Einblicke ermöglichen, wie Schweine und Kühe leben und welche Rolle dabei das Tierwohl sowie der Umwelt- und Klimaschutz spielen. Zugleich wollen wir zeigen, wie unsere Forschenden arbeiten.“ Altersgerechte Informations- und Lernmaterialien begleiten den Stallbesuch der Kinder. „Unser Projekt werden wir schrittweise ausbauen, um künftig auch Jugendlichen der höheren Klassenstufen, Studierenden, Lehrerinnen und Lehrern sowie Erzieherinnen und Erziehern Informationen und Aktionen im Forschungsinstitut anbieten zu können“, kündigte Marianne Zenk an.

FBN

EPRUMA begrüßt Entscheidung des EU-Parlaments

22.09.2021
Der Zusammenschluss im Tiergesundheitssektor zum verantwortungsvollen Umgang mit Arzneimitteln, kurz EPRUMA, hat die Entscheidung des Europaparlaments, den ENVI-Antrag abzulehnen, ebenfalls sehr begrüßt. Nur so seien der Schutz der Gesundheit von Haus- und Nutztieren sowie der Tierschutz gewährleistet, wie in einer Pressemeldung des Bundesverbands für Tiergesundheit (BfT) zu lesen ist. Die Abstimmung bedeutet auch ein klares Votum für den One-Health-Ansatz zur Bekämpfung von Antibiotikaresistenzen. In den vergangenen zehn Jahren wurden zahlreiche Maßnahmen in Angriff genommen, den Einsatz von Antibiotika in der Tiermedizin zu kontrollieren und zu verringern. Diese reichen von der Erfassung der in der Veterinärmedizin verbrauchten Antibiotikamengen über Einschränkungen und Leitlinien zu deren Abgabe und Anwendung bis hin zum Resistenzmonitoring und der Erfassung von Resistenzdaten bei der Zulassung von Tierarzneimitteln. Allein in Deutschland führte das Maßnahmenpaket zu einem Rückgang von an Tiere verabreichten Antibiotika um mehr als 60 Prozent. Durch das neue europäische Tierarzneimittelrecht, in dem der delegierte Rechtsakt der Kommission ein Teil ist, werden die Bestrebungen europaweit intensiviert und harmonisiert. Auch VetMAB hat die Antibiotikaminimierung im Stall zum Ziel, wofür mehrere E-Learning-Module für NutztierärztInnen entwickelt wurden, die außerdem eine ATF-Anerkennung als tierärztliche Fortbildung besitzen.

Bundesverband für Tiergesundheit
VetMAB Antibiotikaminimierung im Stall

Baden-Württemberg zeichnet besonderes Engagement im Tierschutz aus

21.09.2021
In der vergangenen Woche ist der Tierschutzpreis Baden- Württemberg 2021 verliehen worden. Neben der Letzgus-Schwarz- Gruppe des Tierschutzvereins Rottweil, dem Eselheim Merlin, dem Stuttgarter Projekt Silberpfoten und der Kälbermast Franz-Josef Benz sind auch die Heumilchbauern für ihr Projekt Kuh plus Kalb sowie der Neuland-Betrieb Österle für seine nachhaltige und tiergerechte Schweineaufzucht ausgezeichnet worden. „Mit dem Tierschutzpreis Baden-Württemberg zeichnen wir Bürgerinnen und Bürger aus, die sich couragiert zum Wohl der Tiere eingesetzt haben. Mit der Auszeichnung wollen wir dieses besondere Engagement einer breiten Öffentlichkeit vorstellen und entsprechend honorieren“, sagte der Minister für Ernährung, Ländlichen Raum und Verbraucherschutz, Peter Hauk MdL, bei der Verleihung. Die sechs PreisträgerInnen dürfen sich über ein Preisgeld in Höhe von 7.500 Euro freuen.

Ministerium Baden-Württemberg
BTK erweitert Entscheidungshilfen für Qualzuchtmerkmale 21.09.2021
Warnung vor illegal importierten Welpen 20.09.2021
ÖTK erfreut über Ablehnung des ENVI- Entschließungsantrags 20.09.2021
EU-Parlament stimmt für den Ausstieg aus dem Tierversuch 20.09.2021
Igeln in den Winterschlaf helfen 20.09.2021
Professionelles Praxismanagement immer bedeutender für Tierarztpraxen 17.09.2021
Hunde am Arbeitsplatz verbessern Leistungsfähigkeit 17.09.2021
BVL verbietet Ausstellen überzüchteter Tiere 17.09.2021
EU-Parlament lehnt Antibiotikaverbot für Tiere ab 16.09.2021
Nachhaltiges Garn aus Hunde-Unterwolle 16.09.2021
Illegal gehandelte Hundewelpen bergen Gesundheitsrisiken für Menschen 15.09.2021
bpt sammelt knapp 650.000 Unterschriften gegen Antibiotikaverbot 14.09.2021
Hohe Zahl von Erregern bei Militärhunden 14.09.2021
bpt äußert sich zu Häusling-Attacke gegen Tierärzte 14.09.2021
Corona-Spürhunde werden bei Konzerten getestet 14.09.2021
Hilfe bei der Wahlentscheidung 10.09.2021
ÖTK spricht sich strikt gegen geplantes Antibiotikaverbot aus 10.09.2021
Tierschutzbericht fordert Umdenken bei Tiertransporten 10.09.2021
Bekämpfung von Antibiotikaresistenzen nur nach dem One-Health-Ansatz 08.09.2021
Nutztiere sind auch für Veganer und Vegetarier essentiell 08.09.2021
Lebensmittelverschwendung soll gesetzlich unterbunden werden 08.09.2021
TierärztInnen bangen um Behandlungsoptionen 07.09.2021
Haustierdiebe in Großbritannien erwarten höhere Strafen 06.09.2021
Tierschutzbund fordert stärkere Berücksichtigung des Tierschutzes in der Politik 02.09.2021
Service-Portal unterstützt bei Betreuung von Heimtieren 01.09.2021