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Aktuelles


Earth Overshoot Day in der Schweiz

12.05.2021
Nach dem bereits am 5. Mai diesen Jahres in Deutschland alle natürlichen Ressourcen wie beispielsweise Energie, Acker-, Wald- und Weideflächen verbraucht und zu hohe Lebensmittelverluste produziert worden sind, ist heute (12.5.2021) auch für die Schweiz der Earth Overshoot Day gekommen. Ab heute bis zum Jahresende lebt die Schweiz daher auf Pump und entsprechend auf Kosten der kommenden Generationen, so der WWF. Der Earth Overshoot Day ist demnach Tag der ökologischen Überschuldung, die jährlich eher auftritt.

Schweizerbauer

Illegaler Welpenhandel hat dramatisch zugenommen

11.05.2021
Die Nachfrage der Menschen in Deutschland nach einem Haustier scheint ungebremst. Der Hauptgrund liegt in den veränderten Lebensumständen, die die Corona-Pandemie mit sich gebracht hat. Da Züchter und Tierheime bei der Vermittlung nicht nachkommen, ist der illegale Handel mit Haustieren dramatisch angestiegen, wie die finale Auswertung durch den Deutschen Tierschutzbund bestätigt. Demnach hat sich im vergangenen Jahr die Zahl der vom illegalen Handel betroffenen Hunde im Vergleich zu 2019 fast verdreifacht, die Zahl der gehandelten Katzen sogar versechsfacht. Doch auch in 2021 setzt sich dieser unerfreuliche Trend fort. Laut Informationen des Tierschutzbundes sind im ersten Quartal des laufenden Jahres bereits 112 Fälle mit knapp 800 betroffenen Tieren gezählt worden. Zum Vergleich: im gesamten vergangenen Jahr gab es gerade mal 60 Fälle mehr. „Die ersten Zahlen für 2021 zeigen deutlich, dass der illegale Tierhandel in diesem Jahr einen traurigen Rekord brechen wird. Der Blick auf die vielen erkrankten und verstorbenen Tiere lässt schon jetzt erahnen, wie viel Tierleid infolge des kriminellen Handels noch entstehen wird. Noch etliche Tiere werden dieses Jahr ihr Leben verlieren“, sagt Dr. Romy Zeller, Fachreferentin für Heimtiere beim Deutschen Tierschutzbund. Der Großteil vom illegalen Handel betroffenen Tiere in 2020 waren Hunde, zum größten Teil Welpen, die meist von kriminellen Händlern aus Rumänien, Bulgarien, Polen und Ungarn nach Deutschland gebracht wurden. Die Tiere leiden an einer Vielzahl von Krankheiten, unter anderem der häufig tödlich verlaufenden Viruserkrankung Parvovirose. Die Tiere waren meist unterernährt und dehydriert, litten an Durchfall und Fieber. Trotzdem durften 14 Prozent der Tiere in das Bestimmungsland weitertransportiert werden. Daher fordert der Deutsche Tierschutzbund unter anderem ein sofortiges Verbot des Handels mit lebenden Tieren im Internet.

Deutscher Tierschutzbund
Vetion Fokusthema: Tierschutz geht uns alle an

Starker Anstieg bei Hantavirus-Infektionen in den letzten Wochen

11.05.2021
Die Zahl der Hantavirusinfektionen bei Menschen ist im laufenden Jahr dramatisch gestiegen. Bis zum jetzigen Zeitpunkt zählte das Robert Koch-Institut (RKI) bereits 475 Fälle. Das ist zehnmal so viel wie im Vorjahreszeitraum. Auch das bisherige Rekordjahr 2017, in dem mehr als 1.700 Fälle von Hantavirus- Infektionen in Deutschland registriert wurden, scheint übertroffen zu werden. Überträger der Hantaviren ist die Rötelmaus (Myodes glareolus). Menschen infizieren sich durch aufgewirbelten, virushaltigen Staub über die Atemwege. Weitere Übertragungsmöglichkeiten sind Kontakte mit lebenden oder toten Nagetieren bzw. deren Ausscheidungen (Speichel, Urin und Kot), aber auch der Kontakt der verletzten Haut mit kontaminiertem Staub. Besonders in der Zeit zwischen April und September finden viele Infektionen statt. Die sogenannten Mastjahre fördern die Mäuse-Populationen, da es in dieser Zeit ein großes Nahrungsangebot für die Nager gibt. ExpertInnen vermuten, dass es zu einem Anstieg der Hantavirus-Fälle gekommen ist, weil sich Menschen wegen der Corona-Pandemie häufiger im Freien aufhalten. Infektionen beim Menschen können zu plötzlichem Fieber sowie unspezifischen, grippeähnlichen Symptomen wie Kopfschmerzen und Myalgien führen. Hämorrhagische Verläufe mit akuten Nierenversagen sind eher selten (< 1%). Eine überstandene Infektion führt wahrscheinlich zu einer lebenslangen, Virustyp-spezifischen Immunität. Einen Impfschutz gibt es nicht.

Proplanta

Russland gibt Produktionsstart des Corona-Impfstoffes für Tiere bekannt

11.05.2021
Russland hat die Produktion des weltweit ersten Impfstoffes gegen eine Infektion mit dem Virus Sars-CoV-2 bei Tieren gestartet. Die ersten 17.000 Dosen des Vakzins Karnivak-Kov seien bereits hergestellt, wie das Föderale Aufsichtsdienst für die Tier- und Pflanzengesundheit (Rosselkhoznadzor) bekannt gab. Die geplante Produktionskapazität von monatlich 3 Millionen Dosen soll den Angaben nach später auf 5 Millionen Dosen erweitert werden. Der Impfstart werde in Kürze in Russland erfolgen. Abhängig von der Zulassungserteilung wollen weitere Länder, darunter auch Deutschland, ebenfalls Karnivak- Kov verimpfen. In Russland soll der Impfstoff in erster Linie für Pelztiere verwendet werden, um die Pelzindustrie nicht zu gefährden, wie es in anderen europäischen Ländern geschehen ist. Denn die Corona- Pandemie hat in zahlreichen Ländern zur Tötung von Millionen Nerzen geführt, nachdem belegt worden war, dass die Tiere besonders empfänglich für das Virus sind. Weltweit hat es einige Fälle der Übertragung des Corona-Virus von Menschen auf Hunde und Katzen gegeben; umgekehrt ist bisher nur ein Fall aus einer dänischen Nerzfarm bekannt.

Schweizerbauer

Tierschutzbund ruft zum Aktionstag Kollege Hund auf

10.05.2021
Zum 14. Mal ruft der Deutsche Tierschutzbund zum Aktionstag "Kollege Hund" auf. Der tierische Schnuppertag findet in diesem Jahr am 24. Juni statt. Unternehmen aus allen Branchen können teilnehmen, die Anmeldung kann ab sofort über ein Online-Formular auf der Webseite www.kollege-hund.de vorgenommen werden. An diesem Aktionstag können ArbeitnehmerInnen ihren Vierbeiner mit zur Arbeit bringen und so den Arbeitsalltag mit diesem einmal austesten. Denn nachweislich können Hunde das Arbeitsklima verbessern sowie Berührungsängste abbauen. Damit der tierische Schnuppertag für beide Seiten zum Erfolg wird, sollte vorher abgeklärt werden, ob alle KollegInnen tolerant gegenüber einem tierischen Kollegen sind. Da sich durch die Corona- Pandemie die Arbeitssituation individuell verändert hat, ist auch eine Teilnahme aus dem Homeoffice möglich. „Durch die Corona-Krise hat sich auch unser Arbeiten verändert, viele Menschen nutzen vermehrt das Homeoffice. Gleichzeitig ist in vielen Haushalten ein Hund neu eingezogen und profitiert davon, Frauchen oder Herrchen ständig um sich zu haben“, sagt Thomas Schröder, Präsident des Deutschen Tierschutzbundes. „Eine positive Einstellung gegenüber dem tierischen Kollegen von Arbeitgeberseite würde die Umstellung zurück zum „normalen“ Arbeitsalltag irgendwann erleichtern und könnte sogar verhindern, dass Hunde nach Ende der Pandemie im Tierheim landen.“ Im Anschluss erhalten alle Teilnehmer eine Urkunde, die sie als „tierfreundliches Unternehmen“ auszeichnet.

Deutscher Tierschutzbund
Vetion Fokusthema: Hundehaltung in der heutigen Gesellschaft
Tiergesundheitsbranche trotzt Corona-Pandemie 10.05.2021
Endlich auch Corona-Spürhunde in Deutschland im Einsatz 07.05.2021
bpt-INTENSIV digital 2021 gut besucht 06.05.2021
NABU ruft zur nächsten großen Vogelzählung auf 06.05.2021
Wissenschaftler brechen Lanze für Artenspürhunde 05.05.2021
Medienpreis Tiergesundheit für Impfbeiträge vergeben 05.05.2021
Antibiotikaverbrauchsmengen-Monitoring von Haustieren an der FU Berlin 04.05.2021
Wien macht auf Qualzuchtproblematik aufmerksam 04.05.2021
Zahnerkrankungen von Haustieren können vermieden werden 04.05.2021
Deutscher Tierschutzbund fordert Moratorium für Tiertransporte 03.05.2021
Weiterbildungsprogramm Praxismanagement erfreut sich großer Nachfrage 30.04.2021
BTK rät zu Zeckenprophylaxe 30.04.2021
Tierheime haben Freigängerkatzen im Fokus 29.04.2021
Defaunation von außerordentlicher Bedeutung 29.04.2021
Anweiden muss in kleinen Schritten erfolgen 28.04.2021
Insektenprotein wird Proteinquelle der Zukunft in der Tierernährung 28.04.2021
Keine Humanarzneimittel bei Tieren einsetzen 27.04.2021
Impfen für Afrika vom 3.-7. Mai 2021 26.04.2021
App identifiziert Tiere und Pflanzen 26.04.2021
Erfolge beim Schutz von Versuchstieren 26.04.2021
Fleisch aus Stammzellen 26.04.2021
Britische Corona-Mutation für Hunde und Katzen gefährlicher 23.04.2021
WissenschaftlerInnen identifizieren neue Säugetierart 23.04.2021
Auch Hunde sind allergisch auf Pollen 22.04.2021
Auch dieses Jahr wieder vermehrtes Blaumeisensterben 21.04.2021