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Aktuelles


Tieranzeigen.at bietet Privatpersonen schnellen Weg der Tiervermittlung

13.07.2020
Auf dem Portal Tieranzeigen.at können Privatpersonen seit dem 09.07.2020 Abnehmer für ihre Haustiere suchen, die aus verschiedenen Gründen nicht mehr in dem Haushalt bleiben können oder dürfen. Die Interessentensuche kann für Hunde, Katzen, Reptilien, Vögel, Amphibien, Frettchen und Hörnchen erfolgen, nachdem der Suchende alle rechtlichen Bedingungen erfüllt hat. Dazu gehört neben einer eidesstattlichen Versicherung auch ein gültiger Identitätsnachweis. Bei Amphibien, Hörnchen und Reptilien müssen zudem zwei Fotos mit individuellen Körpermerkmalen zur eindeutigen Identifizierung des Tieres übermittelt werden. Mit der privaten und gesetzeskonformen Suche nach einem neuen Tierbesitzer soll Tieren und ihren Besitzern der meist leidvolle Weg ins Tierheim erspart werden.

Tieranzeigen.at
Vetion Fokusthema: Heimtierhaltung

Hunde altern immer langsamer, je älter sie werden

13.07.2020
Bisher hatte man angenommen, dass ein Hundejahr sieben Menschenjahren entspricht. Diese Faustregel hat ein Forschungsteam um Trey Ideker von der Univeversität San Diego nun widerlegt. Denn neue genetische Untersuchungen haben belegt, dass das bisher angenommene Verhältnis von einem zu sieben Jahren nicht stimmt, da Hundewelpen viel schneller altern als Kleinkinder. Je älter Hunde werden, desto langsamer altern die Vierbeiner. Zu diesem Schluss kamen die Forschenden, nachdem sie chemische Marker, sogenannte Methylgruppen, in der DNA von 104 Labradoren im Alter von nur wenigen Wochen bis zu 16 Jahren analysiert haben. Im Laufe der Jahre reichern sich Methylgruppen in der DNA an, wodurch bestimmte Gene ein- und ausgeschaltet werden. Die Veränderungen der Methylgruppen beim Labrador verglichen die WissenschaftlerInnen dann mit den Veränderungen beim Menschen. Sie kamen zu dem Ergebnis, dass Hunde im ersten Lebensjahr mehr Methylgruppen anreichern als Menschen. Das Alter eines acht Wochen alten Welpen entspricht somit dem eines neun Monate alten Babys. Im Laufe der Jahre verlangsamt sich bei Hunden die Rate, mit der die Methylgruppen in der DNA zunehmen und entspricht eher der von Menschen. Mit jedem Jahr, das ein Hund älter wird, wird die entsprechende Zunahme an Menschenjahren immer geringer. Basierend auf einer von den Forschenden aufgestellten Formel entspricht das Alter eines sechsjährigen Labradors 60 Menschenjahren. Ein 12 Jahre alter Labor wäre umgerechnet jedoch 70 Menschenjahre alt. Die Studie soll nun an Hunderassen mit einer anderen Lebenserwartung fortgeführt werden.

Business Insider

Spürhunde sollen Coronainfektionen erschnüffeln

09.07.2020
Aktuell testen die Bundeswehr und die Stiftung Tierärztliche Hochschule (TiHo) Hannover in einem Forschungsprojekt, ob sich Spürhunde mit ihrer feinen Nase auch eignen, um Corona-Infektionen zu erschnüffeln. An der Diensthundeschule in Ulmen werden momentan zehn Diensthunde der Streitkräfte ausgebildet, bestimmte Komponenten im Speichel am Geruch eines Infizierten wahrzunehmen. Bestimmte Hunderassen wie Schäferhunde, Spaniel und Retriever sind besonders geeignet, eine drohende Unterzuckerung von Diabetikern und verschiedene Krebserkrankungen zu am Geruch zu erkennen und werden von der Bundeswehr zudem als Sprengstoff- und Minenspürhunde ausgebildet. „Mit einer Trefferquote von derzeit etwa 80 Prozent sind die Forscher in Ulmen auf dem besten Weg, das Projekt erfolgreich weiterzuführen“, erklärt Oberstabsveterinärin und Fachtierärztin für Tierverhalten Esther Schalke, die in dem Forschungsprojekt das „ideale Zusammenspiel von Wissenschaft und praktischer Anwendung“ sieht. Schon innerhalb der nächsten drei bis vier Wochen will die Dienstschule die ersten belastbaren Ergebnisse präsentieren. „Wir brauchen noch etwa drei bis vier Wochen, bis uns belastbare Ergebnisse vorliegen. Dann werden wir ziemlich genau sagen können, ob unsere Hunde in der Lage sind, die neuartigen Coronaviren aufzuspüren“, sagt Schalke, die das Projekt leitet. Sollten die Tests positiv ausfallen, wird als nächster Schritt das Erschnüffeln von aktiven Coronaviren angegangen. „Das muss dann unter ganz anderen Bedingungen stattfinden, schließlich müssen wir sicher sein, dass sich niemand an den hochinfektiösen Proben anstecken kann“, erklärt TiHo- Doktorandin Paula Jendrny. Es wird also noch eine Weile dauern, bis die Corona-Spürhunde vollständig einsatzfähig sein könnten. Und dann wird laut der Diensthundeschule „eine Diskussion nötig sein, in welchen zivilen und militärischen Bereichen diese Hunde ihren Dienst verrichten sollen“.

Tagesspiegel

Witterungsschutz für Weidetiere bedenken

09.07.2020
Schon bald werden die Temperaturen wieder steigen, die nächste Hitzewelle ist bereits angekündigt. Für Rinder, die ständig auf der Weide gehalten werden, heißt das, dass ihnen ein Schutz vor extremer Witterung geboten werden muss. Abhängig von Alter, Rasse, Nutzung, Leistung und Haarkleid sind die Ansprüche der Tiere unterschiedlich. Besteht demnach kein natürlicher Witterungsschutz in Form von Bäume, Hecken oder Waldrändern, muss dafür gesorgt werden, dass ein künstlicher Unterstand den Weidetieren Schutz vor Sonne und Hitze bietet. Weidetierhalter sollten sich bereits jetzt über die Vorschriften informieren, die besagen, dass alle Tieren gleichzeitig einen Platz im Schatten haben müssen. Zudem ist bei der Nutzung eines natürlichen Witterungsschutzes die Waldgesetzgebung, bei der Erstellung eines Unterstandes sind die Gewässerschutzgesetzgebung und das Raumplanungsgesetz zu beachten. Unterstände ohne Wände, Schattennetze oder ausreichend große Baumgruppen sind hier von Vorteil. Diese Anforderungen gelten für alle dauerhaft auf der Weide gehaltenen Weidetiere, nicht nur für Rinder.

Schweizerbauer

VIER PFOTEN stellt Strafanzeige gegen Veterinärämter

07.07.2020
Die Tierschutzorganisation VIER PFOTEN hat Strafanzeige gegen insgesamt acht Veterinärämter in ganz Deutschland gestellt, da diese zwischen April 2019 und April 2020 Lebendtransporte von Rindern nach Algerien, Marokko, in den Libanon oder nach Usbekistan und Kasachstan genehmigt haben. Und dies, obwohl die Nachweise über Ruhe- und Auslaufzeiten der Tiere an dafür geeigneten und zugelassenen Orten fehlten. Ina Müller-Arnke, Expertin für Nutztiere bei VIER PFOTEN, bemängelt die Kontrollen durch die genehmigenden Veterinärämter: „Seit Jahren weisen wir darauf hin, dass es auf den Routen keine ausreichenden Versorgungsstationen gibt und die Tiere vor Ort immer wieder sehr brutal geschlachtet werden, indem ihnen etwa vorher die Sehnen durchtrennt und die Augen ausgestochen werden." Schon vor fünf Jahren hatte der Europäische Gerichtshof entschieden, dass Transporte über tausende Kilometer in Länder nur zulässig sind, wenn das Tierwohl nicht gefährdet ist. Doch die Tierschützer konnten über Jahre hinweg dokumentieren, dass dies mitnichten der Fall ist. Dies konnte anhand von Foto- und Filmmaterial belegt werden. Alle angezeigten Veterinärämter sollen den Transport von Zuchtrindern genehmigt haben, obwohl "den Tieren auf dem Transport sowie am Zielort mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit erhebliche Schmerzen und Leiden zugefügt" würden, so die Tierschutzorganisation in den Anzeigen, die auch die beauftragten Transportunternehmen sowie die Exporteure angezeigt hat. Nun müssen die jeweils zuständigen Staatsanwaltschaften prüfen, ob ein Anfangsverdacht für eine Straftat gegeben ist. Sollten Ermittlungsverfahren eingeleitet werden, so müssten Überwachungs- und Kontrollbehörden darlegen, welche Unterlagen von den Exporteuren eingereicht wurden und ob die eingereichten Unterlagen tatsächlich die Einhaltung der EU-Standards beim Tierschutz plausibel erscheinen liessen.

RBB24
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