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Aktuelles


Spulwurmlarven sorgen für entzündungshemmende Reaktion

24.01.2020
WissenschaftlerInnen des Instituts für Parasitologie und des Instituts für Lebensmitteltoxikologie der Stiftung Tierärztliche Hochschule Hannover (TiHo) haben neue Erkenntnisse zur Neurotoxokarose. Sie konnten nun zeigen, dass es dabei bei Mäusen zu einer entzündungshemmenden Immunantwort kommt. Der Wirt schützt sich so vor einer Fehlfunktion des Immunsystems, die zum Beispiel zu einer Autoimmunkrankheit führen kann. Allerdings überlebt so auch der verantwortliche Parasit und kann sich weiter vermehren. Unter einer Neurotoxokarose wird eine durch den Hunde- und Katzenspulwurm verursachte Erkrankung des Menschen verstanden, bei der die Parasiten nach einer Körperwanderung im Nervengewebe verbleiben. Eine Neurotoxokarose äußert sich durch Fieber, Kopfschmerzen oder Müdigkeit. Die Larven sind in der Lage bis zu zehn Jahre im menschlichen Gewebe zu überdauern und auch weiter zu wandern.

TiHo

ASP nur noch 12 km entfernt

23.01.2020
Die Bedrohung durch die Afrikanische Schweinepest wird immer größer. Nun wurde in Polen ein mit dem hochansteckenden Virus infiziertes Wildschwein auch im Lausitzer Forst südöstlich von Cottbus gefunden. Der Fundort war nur 12 km von der deutschen Grenze entfernt. Daher wird das Thema ASP als Dringlichkeitspunkt beim Agrarministertreffen in Brüssel am kommenden Montag besprochen werden. Unterdessen hat Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner mit ihrem polnischen Amtskollegen über weitere Schutzmaßnahmen gesprochen. So soll ein gemeinsamer Maßnahmenkatalog erarbeitet werden, der u.a. auch die Einrichtung einer sogenannten weißen Zone entlang der Grenze vorsieht, um das Einwandern infizierter Wildschweine nach Deutschland zu verhindern. Auch die Bundestierärztekammer (BTK) sieht die Bedrohung durch die ASP für Deutschland immer größer werden. Daher war die ASP auch Thema auf der Pressekonferenz der BTK, die am vergangenen Dienstag auf der Grünen Woche in Berlin stattfand. Zu dem Thema referierten Dr. Iris Fuchs, die 1. Vizepräsidentin der BTK und Prof. Dr. Dr. Thomas Mettenleiter, Präsident des Friedrich-Loeffler-Instituts (FLI). Ihr Anliegen: die hoch ansteckende Tierseuche in das Bewusstsein der Öffentlichkeit zu rücken und jedermann aufzufordern, bei der Früherkennung und somit der erfolgreichen Bekämpfung zu helfen. Außerdem sei es jetzt zwingend notwendig, bestimmte Vorbereitungen zu treffen, um das Ausmaß eines Ausbruchs so gering wie möglich zu halten und auch die Folgen für die Schweinehalter so weit wie möglich zu reduzieren. Eine aktuelle Online-Fortbildung für Tierärztinnen und Tierärzte mit Dr. Sandra Blome vom FLI zur ASP wird unter Myvetlearn.de angeboten.

BMEL
BTK
ASP-Verbreitungskarten des FLI
Mehr zur PK der BTK
Vetion Fokusthema: Klassische (Europäische) Schweinepest

Haltung von giftigen Tieren soll in NRW verboten werden

23.01.2020
Nordrhein-Westfalens Umweltministerin Ursula Heinen-Esser (CDU) hat am gestrigen Mittwoch (22.01.2020) in erster Lesung das sogenannte "Gifttiergesetz" vorgelegt, das die private Haltung von sehr giftigen Tieren verbieten soll. Demnach sollen Neuanschaffungen von giftigen, exotischen Tieren in NRW untersagt werden, jedoch dürfen angemeldete Exoten, die bereits in Haushalten leben, weiter gehalten werden, sofern eine Haftpflichtversicherung sowie ein polizeiliches Führungszeugnisses erbracht werden können. Während die Bielefelder Berufsfeuerwehr eine Meldepflicht für solche Tiere als ausreichend ansieht, kritisieren Reptilien-Experten ein grundsätzliches Haltungsverbot, da sich dadurch der Handel nur in die Illegalität verlagern würde. „Das lässt nur einen florierenden Schwarzmarkt entstehen“, wie Schlangenexperte Marc Mense aus Harsewinkel zu berichten weiß. Begrüßt wird das Verbot jedoch von Peta oder dem Deutschen Tierschutzbund.

Neue Westfälische
Vetion Fokusthema: Heimtierhaltung

Hunden ist die Fähigkeit, Gesten zu deuten, angeboren

22.01.2020
ForscherInnen des Indian Institute of Science Education and Research in Kalkutta konnten in einer Studie beweisen, dass Hunde auch ohne Training mit Menschen Gesten verstehen können. Bei Tests mit 160 indischen Straßenhunden zeigte sich, dass auch Hunde, die nie mit Menschen zusammengelebt haben, die Gesten der Wissenschaftler richtig deuten konnten. Die Forscher stellten in ihren Tests jeweils zwei verdeckte Schüsseln mit Futter auf und zeigten darauf. Mehr als die Hälfte der Hunde liefen zu der richtigen Schüssel. Dass die anderen Hunde nicht so reagierten, läge daran, dass diese zuvor mit großer Wahrscheinlichkeit schlechte Erfahrungen mit Menschen gemacht hatten. Das Ergebnis überzeugte die Forscher, dass Hunde eine angeborene Fähigkeit besitzen, Gesten zu deuten. „Das bedeutet, dass Hunde Menschen, denen sie zum ersten Mal begegnen, genau beobachten", sagt Anindita Bhadra, die zum Team gehört. „Sie nutzen ihr Wissen über Menschen, um bestimmte Entscheidungen zu treffen. Das beweist, dass sie intelligent und anpassungsfähig sind."

frontiers in Psychology
Vetion Fokusthema: Hundehaltung in der heutigen Gesellschaft

BetterwithPets Preis: Bewerbungsfrist endet am 28. Januar 2020

21.01.2020
Bereits zum 2. Mal hat Purina den BetterwithPets Preis ausgeschrieben. Gesucht werden innovative Projekte mit dem Ziel, die positive Kraft der Beziehung zwischen Mensch und Haustier zu nutzen. Neben Ideen von europäischen Bewerbern fließen in diesem Jahr auch Projektideen aus dem Mittleren Osten und Nordafrika in die Bewertung ein. Der BetterwithPets Preis wird in zwei Kategorien aufgeteilt: zum einen wird nach getesteten/implementierten Innovationen gesucht. Diese richtet sich an Sozial- und Wirtschaftsunternehmen, gemeinnützige Einrichtungen und Organisationen. Zum anderen können sich junge Innovatoren im Alter von 18 bis 25 Jahren mit ihren Projekten, die sich noch in der Ideenphase befinden, bewerben. Die Bewerbungsfrist endet bereits am 28. Januar 2020. Purina hat Preisgelder im Gesamtwert von 120.000 CHF, (für getestete bzw. implementierte Projekte) sowie 20.000 CHF (für Innovationen in der Ideenphase) ausgelobt.

BetterwithPets Preis
Kühe drücken Gefühle durch unterschiedliche Laute aus 21.01.2020
Geflügelpest in Brandenburg 20.01.2020
Keine Hundesteuer für Tiere aus dem Tierheim 20.01.2020
Reduzierung von Tierversuchen in NRW gefordert 20.01.2020
Erneut Tularämie bei Feldhasen nachgewiesen 20.01.2020
Besuchen Sie uns auf dem 10. Leipziger Tierärztekongress 16.01.2020
Deutscher Tierschutzbund droht Klöckner mit Strafanzeige 15.01.2020
Stark verwahrloste Schafe in Herford beschlagnahmt 14.01.2020
Tote Schweinswale werden untersucht 14.01.2020
Ausgebildete Spürhunde sollen bei ASP-Bekämpfung helfen 13.01.2020
Einigung bei neuen Tarifverträgen für TFAs 10.01.2020
Mensch beeinflusst Rhythmus von Wildtieren 09.01.2020
Forscher entdecken mehrere hundert neue Viren in Insekten 09.01.2020
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